Coaching für Führungskräfte

Warum Coaching für die Führungskräfte zu wichtig ist!

Seit der Finanzkrise hat die Geschäftswelt noch einmal an Professionalität zugelegt. Um im Markt zu bestehen, ist effektives Management das A und O. Dafür braucht es kompetente Manager mit echten Führungsqualitäten. Leadership ist jedoch mehr als Bauchgefühl. Ein Coaching hilft längst nicht nur Nachwuchskräften, ihren persönlichen Führungsstil zu entwickeln.

Manchmal geht es die Karriereleiter überraschend schnell nach oben: Der Vorgesetzte tritt unverhofft ab, ein Großauftrag kommt rein oder ein neuer Standort entsteht. Vielleicht haben Sie aber auch Erfolg mit einer Bewerbung gehabt: Plötzlich ist man in einer völlig neuen Position. Dieses Szenario ist in Deutschland einer der häufigsten Gründe für ein professcionelles Coaching.

Nachwuchskräfte gezielt unterstützen
Kein Wunder, denn die neue Rolle bringt viele neue Aufgaben. Als Vorgesetzter ist man für den Erfolg des Teams verantwortlich. Ziele müssen gesteckt, Kunden entwickelt und Mitarbeiter motiviert werden. Nachwuchskräfte, die mit Fachkompetenz glänzen, bringen in diesen Bereichen meist wenig Erfahrung mit. Der „Neue“ wird aber erst recht von seinen Mitarbeitern kritisch beäugt. Umso wichtiger ist eine professionelle Begleitung gerade am Anfang – damit die Akzeptanz als Führungskraft nicht gefährdet ist.

Führungskräfte haben eine Vorbildfunktion
Führungskräfte gelten automatisch als Leitfiguren. Zwar sind Vorgesetzte keine Idole, dennoch setzen sie mit ihrem Verhalten Signale. Fairness, Loyalität oder schlicht Pünktlichkeit sind Werte, die vorgelebt werden müssen. Über die Bedeutung ihres Benehmens sind sich junge Chefs oft nicht bewusst. In einem Coaching lernen Führungskräfte, richtig zu kommunizieren, sinnvoll zu delegieren und die Unternehmenskultur positiv zu beeinflussen. Dazu gehören auch ein gutes Durchsetzungsvermögen und Kompetenz im Konfliktmanagement – wenn es im Team mal kracht.

Coaching: Viel mehr als Persönlichkeitsentwicklung
Viele erfahrene Manager sind der Meinung, dass ein Coaching für Führungskräfte überflüssig sei. Doch selbst bei „alten Hasen“ liefert ein Coaching wichtigen Input. Es geht nicht nur darum, Methoden und Techniken zu lernen. Zwar sind Maßnahmen, um die Rhetorik zu verbessern, richtig zu kommunizieren oder Konfliktmanagement auch häufige Themen. Oft geht es aber auch darum, einen für sich passenden Führungsstil zu entwickeln oder sich selbst zu reflektieren: Mitarbeiter zu fordern und zugleich zu fördern, fällt nicht jedem in den Schoß. Das Coaching bietet die Chance, das eigene Verhalten zu reflektieren.

Oft gibt es auch für erfahrene Chefs konkrete Anlässe, sich einen Coach zu suchen: Beispielsweise können interne Machtkämpfe selbst die Position eines Vorgesetzten, der eigentlich fest im Sattel sitzt, bedrohen. Eine unstimmige Work-Life-Balance schleicht sich auch bei kompetenten Vorgesetzten ein. Das drückt auf die Zufriedenheit im Job und mitunter auf die Leistung. Manchmal fungiert ein Coach sogar als Sparringspartner, um neue Visionen und Strategien für das Unternehmen zu entwickeln.

So funktioniert Führungskräfte-Coaching
Am Anfang steht immer die Suche nach einem passenden Coach. Seriöse Trainer bieten dafür einen kostenlosen Kennenlerntermin an. Stimmt die Chemie, vereinbart man regelmäßige Sitzungen. Leadership-Training findet in der Regel als Einzelberatung statt. Denn die individuelle Jobkonstellation ist zentral für die Analyse und die Zieldefinition. Optimal ist eine längere Zeitspanne, damit der Coachee die Möglichkeit hat, seine Strukturen und Muster aktiv zu verändern. Das braucht seine Zeit. Nicht selten wird im Rahmen eines Coachings Unerwartetes zutage geführt. Vielleicht schlummert in Ihrem Team unerschlossenes Potenzial? Um das zu erkennen, müssen mentale Freiräume geschaffen werden, dann kann der Vorgesetzte bei sich selbst oder seinen Mitarbeitern neue Impulse setzen. Ohne den Dialog mit einem Coach ist es kaum möglich, sich selbst so bewusst zu erleben, dass Veränderung möglich ist.